DIELENBODEN

Was soll ich tun, nachdem die Dielen zu mir nach Hause geliefert worden sind?

Die Dielen sollten sofort in einem sauberen, trockenen Raum gelagert werden. Sie werden mit einer durchschnittlichen Holzfeuchte von acht bis zehn Prozent geliefert. Die Räume, in denen sie gelagert und in denen sie später verlegt werden, müssen daher eine Raumfeuchte von 35 bis 65 Prozent und eine Raumtemperatur zwischen 18 und 25 °C aufweisen, um ideale Verlegebedingungen gewährleisten zu können.

Wie sollte der Boden vor der ersten Behandlung vorbereitet werden?

Der Boden sollte vor der ersten Behandlung abgeschliffen und abgesaugt werden. Dadurch werden Unebenheiten und Schmutz beseitigt. Der Boden und der Raum sollten trocken sein, die Raumtemperatur zwischen 18 und 25 °C liegen.

In welchem Zustand muss sich die Unterkonstruktion vor der Installation befinden?

Das Fundament muss sauber, trocken und nivelliert sein. Insbesondere darf der Estrich nicht mehr als zwei Prozent CM Feuchtigkeit enthalten. Für Informationen über Anforderungen an andere Unterkonstruktionen wenden Sie sich bitte an einen Parkettleger.

Wie werden Hiram-Dielen verlegt?

Unsere Dielenböden werden auf unterschiedliche Weise verlegt. Mehr erfahren Sie in unseren Anleitungen

Können Hiram-Dielenböden über Fußbodenheizungen verlegt werden?

Unsere Dielen können auch über Fußbodenheizungen verlegt werden. Je nach Jahreszeit können sich die Holzbodendielen leicht verziehen. Solange das Gebäude jedoch gut isoliert ist und eine stabile Luftfeuchtigkeit vorherrscht, sollten keine nennenswerten Verwölbungen auftreten.

Was ist beim Verlegen von Hiram-Dielenböden über einer Fußbodenheizung zu beachten?

Es ist wichtig, dass die Fußbodenheizung vor der Verlegung des Holzfußbodens mindestens 30 Tage lang in Betrieb gewesen ist. Dadurch ist dann jegliche Restfeuchtigkeit des Fundaments beseitigt. 24 Stunden vor der Verlegung muss die Heizung aus- und erst eine Woche später darf sie langsam wieder eingeschaltet werden.

Wie oft muss ich den Boden reinigen?

Das Fundament muss sauber, trocken und nivelliert sein. Insbesondere darf der Estrich nicht mehr als zwei Prozent CM Feuchtigkeit enthalten. Für Informationen über Anforderungen an andere Unterkonstruktionen wenden Sie sich bitte an einen Parkettleger.

Welche Oberflächenbehandlung würden Sie empfehlen?

Hiram-Fußbodendielen aus Douglasie erfordern eine gründliche Behandlung entweder mit Seife, Lauge oder Öl. Typische Oberflächenbehandlungen nach skandinavischem Vorbild erfolgen mit weißer Lauge und Seife oder mit Lauge und natürlichem Öl. Lassen Sie sich am besten von unseren Farbschemata auf unserer Seite „Dielen“ inspirieren.

Kann man auch ohne Lauge die Oberfläche weiß seifen?

Wenn nur die weiße Seife verwendet wird, erscheint ein Douglasie-Boden stark gelblich. Um das zu verhindern und um den Boden langfristig vor Vergilbung zu schützen, empfehlen wir, die Lauge als Grundierung zu verwenden und den Boden im Anschluss mindestens fünf Mal mit weißem Seifenwasser zu behandeln, bis er wieder den schönen skandinavisch hellen Farbton erreicht.

Zur regelmäßigen Reinigung des Bodens empfehlen wir Naturseife und alle zwei bis drei Monate die weiße Seife, damit die Oberfläche dauerhaft gleichmäßig hell erscheint.

Können die Dielen bereits ab Werk mit Lauge und Seife behandelt werden?

Wir können unsere Produkte prinzipiell auch geölt ausliefern, von einer werkseitig bereits geseiften Oberfläche raten wir Ihnen allerdings ab. Denn erfahrungsgemäß werden die Dielen beim Verlegen noch öfter betreten. Sollten dabei Kratzer oder Dellen in die Oberfläche kommen, müsste der Boden nochmals komplett abgeschliffen und behandelt werden. Eine bauseitige Behandlung der Dielen ist in diesem Fall also empfehlenswert.

Welche Unterkonstruktionen können für Hiram-Dielen verwendet werden?

Hiram-Dielen können auf den meisten gängigen Unterkonstruktionen und Fundamenten installiert werden. Dazu gehören Betonböden, Holz- und Balkenkonstruktionen.

WANDPANEELE

Aus welchem Material bestehen die Wandpaneele?

Unsere Wandpaneele werden aus Massivholz produziert. Die Holzarten werden in heimischen Wäldern bezogen.

Welches Profil haben die Wandpaneele?

Die Paneele werden längsseitig bzw. vierseitig mit Nut und Feder profiliert. Die Rückseiten werden entweder egalisiert oder mit Entlastungsnuten gehobelt.

Welche Oberflächenbearbeitungen werden bei den Paneelen vorgenommen?

Die Paneele werden u.a. händisch oder maschinell gehobelt, gebürstet, geschliffen, gehackt, gebrannt und/oder geölt.

Wie sollten die Wandpaneele am besten montiert werden?

Empfehlenswert ist eine Querlattung, also Latten im Abstand von 40 – 60 cm, an der Wand anzubringen. Abhängig davon, ob die Paneele nachher horizontal oder vertikal montiert werden sollen, sollten die Latten quer dazu montiert sein. Die Paneele im 45 Grad Winkel durch die Feder in die Unterkonstruktion verschrauben, damit die Schrauben nachher nicht mehr sichtbar sind. Das oberste Paneel bzw. die äußeren Paneele sollten von vorne an die Konstruktion verschraubt werden.

Gibt es eine Akklimatisierungszeit für die Wandpaneele?

Nur bei den Massivholz Paneelen. Die Paneele werden auf eine Restfeuchte von ca. 8 – 10 % getrocknet und auch so eingelagert. Durch die Akklimatisierung passen sich die Paneele an die relative Luftfeuchte und die Temperatur im Raum an, in welchem sie später montiert werden.

Kann man auch das Zubehör für die Befestigung der Paneele bei Hiram bekommen?

Wir bieten zusätzlich das Material für die Unterkonstruktion, die Schrauben und mögliche Behandlungsmittel für die Oberfläche der Paneele an.

Wo werden die Wandpaneele hergestellt?

In unseren süddeutschen und französischen Partner-Sägewerken, Hobelwerken und Schreinereien.